Akzeptanz des Körpers nach der Liposuktion

Tipps für den Umgang mit Veränderungen

Hello 😊

Die Liposuktion kann ein befreiender Schritt sein, um sich von den Beschwerden des Lipödems zu befreien und den Körper neu zu erleben. Doch trotz der physischen Veränderungen, die mit einer erfolgreichen OP einhergehen, fällt es vielen von uns schwer, den neuen Körper im Spiegel zu akzeptieren. Besonders die Erkenntnis, dass man sich jahrelang vielleicht nicht optimal behandelt hat, kann eine Herausforderung sein. In diesem Beitrag teile ich meine persönlichen Erfahrungen und gebe dir einige Tipps, wie du zu einer gesunden Körperakzeptanz nach der OP finden kannst.


1. Akzeptiere, dass der Prozess Zeit braucht

Nach der Liposuktion ist es völlig normal, dass du dich nicht sofort mit deinem neuen Körper anfreunden kannst. Veränderungen, vor allem solche, die den eigenen Körper betreffen, brauchen Zeit – für dich, deinen Geist und deinen Körper.

💜 Was ich gelernt habe:
Geduld mit sich selbst ist entscheidend. Dein Körper hat viel durchgemacht, und du solltest ihm die Zeit geben, die er braucht, um sich zu erholen.
Es ist okay, sich nicht sofort gut zu fühlen. Der Weg zur Akzeptanz ist nicht immer gerade. Manchmal gibt es Tage, an denen du dich frustriert oder traurig fühlst. Und das ist in Ordnung!

Mein Tipp: Versuche, die Veränderungen als einen langfristigen Prozess zu betrachten. Gib dir selbst die Erlaubnis, Schritt für Schritt zu akzeptieren, was du im Spiegel siehst.


2. Erkenne die positiven Veränderungen an

Es ist leicht, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man vielleicht noch nicht mag oder die noch nicht perfekt sind. Doch ein wichtiger Schritt zur Körperakzeptanz ist es, die positiven Veränderungen zu sehen und wertzuschätzen.

💡 Was du tun kannst:
Schreibe täglich 3 Dinge auf, die du an deinem Körper nach der OP magst. Diese Übung hilft dir, den Fokus auf die positiven Veränderungen zu lenken.
Feiere kleine Erfolge: Sei stolz auf die Fortschritte, sei es, dass du endlich ohne Schmerzen Sport machen kannst oder dass du eine bestimmte Stelle an deinem Körper als schöner empfindest.

Mein Tipp: Lerne, deinen Körper zu sehen, nicht nur als die Summe seiner Teile, sondern als das Ganze, das dir hilft, dein Leben zu leben.


3. Hinterfrage negative Gedanken

Es ist nicht ungewöhnlich, dass wir nach einer OP oder einem körperlichen Eingriff mit negativen Gedanken kämpfen. Die Idee, dass man sich jahrelang „schlecht behandelt“ hat, kann zu Schuldgefühlen führen und das Selbstbild beeinflussen.

💜 Was du tun kannst:
Achte auf negative Selbstgespräche und hinterfrage sie. Wenn du dich beim Gedanken erwischst, dass du deinen Körper nicht genug geschätzt hast, frage dich: „Was hat mich zu dieser Entscheidung geführt? War es mir damals bewusst?“
Sei liebevoll mit dir selbst. Dein Körper hat dich durch viele Jahre begleitet, und du hast das Beste getan, was du damals wusstest. Du hast den ersten Schritt in eine positive Veränderung gemacht – das ist der wahre Erfolg!

Mein Tipp: Vermeide Schuldgefühle und versuche, deinen Körper mit Liebe und Verständnis zu betrachten. Du hast ihn nicht absichtlich „schlecht behandelt“, sondern hast im Rahmen deiner Möglichkeiten gehandelt.


4. Nutze positive Visualisierung

Ein starkes Werkzeug auf dem Weg zur Körperakzeptanz ist die positive Visualisierung. Es geht darum, den Körper nicht nur mit den Augen zu betrachten, sondern auch mit dem Herzen.

💡 Was du tun kannst:
Schließe deine Augen und stelle dir vor, wie du dich in deinem neuen Körper fühlst. Visualisiere dich glücklich, gesund und voller Selbstbewusstsein. Wie bewegst du dich? Wie gehst du durch den Tag?
Verwandle negative Gedanken in positive Affirmationen. Wenn du dich selbst im Spiegel kritisierst, wiederhole in deinem Kopf: „Mein Körper ist stark, schön und verdient Respekt.“

Mein Tipp: Positive Visualisierung kann dabei helfen, den Fokus weg von den Unsicherheiten und hin zu einer gesunden Einstellung zu deinem Körper zu verschieben.


5. Verändere deine Perspektive – der Körper ist mehr als das Aussehen

Ein entscheidender Schritt zur Akzeptanz des Körpers nach der OP ist es, den Körper nicht nur nach seinem äußeren Erscheinungsbild zu bewerten. Dein Körper ist der Träger deiner Erfahrungen, deiner Kraft und deiner Geschichten.

💜 Was ich gelernt habe:
Dein Körper ist einzigartig und wertvoll. Du kannst stolz auf deinen Körper sein, weil er alles mitgemacht hat – die Schmerzen, die Sorgen, die OP und jetzt die Heilung.
Der Körper ist mehr als die äußere Hülle. Er ist der Ort, an dem du lebst, fühlst, lachst und Erfahrungen sammelst.

Mein Tipp: Verändere deinen Fokus – versuche, deinen Körper als das zu sehen, was er ist: ein wunderbares Werkzeug, das dir hilft, dein Leben in vollen Zügen zu genießen.


6. Suche Unterstützung und Austausch

Die Akzeptanz des eigenen Körpers kann schwer sein, besonders wenn man sich alleine fühlt. Es kann unglaublich hilfreich sein, sich mit anderen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

💡 Was du tun kannst:
Suche Unterstützung in Foren oder in Gruppen von Menschen, die ebenfalls eine Liposuktion gemacht haben. Der Austausch über die eigenen Herausforderungen und Erfolge kann dir helfen, dich verstanden zu fühlen.
Sprich mit einem Therapeuten oder Coach, wenn du das Gefühl hast, dass du mit deiner Körperakzeptanz alleine nicht weiterkommst.

Mein Tipp: Nimm Hilfe an und suche den Austausch – du bist nicht alleine in deinem Weg.


Fazit: Körperakzeptanz ist ein Prozess

Die Akzeptanz deines Körpers nach einer Liposuktion ist keine schnelle Reise, sondern ein langfristiger Prozess. Es wird Tage geben, an denen du dich selbst kritisierst oder mit dem Spiegel kämpfst, aber es wird auch Tage geben, an denen du stolz auf deinen Körper bist und dich in ihm wohlfühlst. Der Schlüssel liegt darin, dir selbst Zeit zu geben, Geduld zu haben und Schritt für Schritt einen liebevollen Blick auf deinen Körper zu entwickeln.

💜 Was du dir immer wieder sagen solltest: Du bist einzigartig, du bist wertvoll, und dein Körper ist schön – genauso wie er ist.

xoxo Cathy